Geschichte des Espresso
Die Entwicklung der Espressomaschine begann 1901, als der Mailänder Luigi Bezzera ein Patent für eine Maschine anmeldete, die Wasser unter Dampfdruck durch gemahlenen Kaffee presste und dabei bereits einen Siebträger nutzte. Ab 1903 erwarb Desiderio Pavoni die Rechte an diesem Patent und vermarktete die Technik in den Folgejahren unter dem Namen „Ideale“ weiter.
Einen entscheidenden Fortschritt brachte Achille Gaggia, der 1938 ein Verfahren mit Kolbenhebel patentieren ließ und damit erstmals deutlich höheren, von der Dampferzeugung unabhängigen Druck erzeugte. Die dadurch mögliche feine, goldbraune Crema an der Kaffeeoberfläche wurde ab Ende der 1940er Jahre, nach Gründung der Firma Gaggia 1948, zum Erkennungsmerkmal des modernen Espresso.
1961 folgte mit der Faema E61 von Ernesto Valente die nächste Zäsur: Eine elektrische Pumpe ersetzte den manuellen Hebel, ein Wärmetauscher sorgte für konstantere Brühtemperaturen, und das Zwei-Kreis-System dieser Maschine prägt bis heute den Aufbau vieler Siebträgermaschinen samt Gruppenkopf und Siebträger. Diese Tradition lebt in dunklen Siebträger-Röstungen wie dem ESPRESSO fort, Goodbeans dunkelster Röstung.










