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Kaffeekirschbohrer (Broca)

Der Kaffeekirschbohrer, auf Spanisch Broca und wissenschaftlich Hypothenemus hampei genannt, ist ein nur etwa 1,5 bis 2 Millimeter kleiner Käfer, der ursprünglich aus Afrika stammt. Das Weibchen bohrt sich in die reifende Kaffeekirsche und legt seine Eier direkt in den Kaffeekern, wo sich die Larven anschließend von der Bohne ernähren. Befallene Bohnen werden dadurch beschädigt, verlieren an Gewicht und Qualität und sind für den Verkauf oft nicht mehr zu gebrauchen.

Der Kaffeekirschbohrer gilt weltweit als der wirtschaftlich bedeutendste Schädling im Kaffeeanbau, da er in nahezu allen Anbauländern vorkommt und jährlich Schäden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht. Besonders erfolgreich ist er, weil bestimmte Darmbakterien ihn gegen das für die meisten Insekten giftige Koffein unempfindlich machen. Zur Bekämpfung setzen Kaffeebauern unter anderem auf sorgfältige Ernte, Fallen und natürliche Gegenspieler, da chemische Mittel gegen den im Fruchtinneren verborgenen Käfer nur begrenzt wirken.

Vom Begriff zur Bohne

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