Extraktionsausbeute
Die Extraktionsausbeute gibt in Prozent an, wie viel der löslichen Stoffe aus dem Kaffeemehl tatsächlich im Getränk gelandet sind. Der ideale Bereich liegt laut Specialty Coffee Association zwischen 18 und 22 Prozent.
Liegt die Extraktionsausbeute darunter, schmeckt der Kaffee oft sauer und dünn, also unterextrahiert. Liegt sie darüber, wird er bitter und adstringierend, also überextrahiert.
Nicht zu verwechseln ist sie mit dem Yield, der beim Espresso ebenfalls Ausbeute genannt wird, aber die Getränkemenge in der Tasse meint. Berechnen lässt sich die Extraktionsausbeute aus dem TDS-Wert, der Kaffeemenge und dem Getränkegewicht.