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Deskriptiv und affektiv

In der Sensorik werden zwei Fragestellungen unterschieden. Die deskriptive Bewertung erfasst, was vorhanden ist und wie stark, die affektive, wie sehr es gefällt.

Ein deskriptiver Befund lautet etwa: hohe Säureintensität, zitrisch, mittlerer Körper. Er ist zwischen geschulten Personen weitgehend reproduzierbar. Ein affektives Urteil lautet: angenehm ausgewogen. Es hängt von Vorlieben, Erwartung und Kontext ab und variiert entsprechend.

Die Trennung ist praktisch relevant. Ein Kaffee mit sehr hoher Säure ist objektiv beschreibbar, aber je nach Zielgruppe hervorragend oder ungeeignet. Wer beides vermischt, kann nicht mehr sagen, ob eine niedrige Bewertung an der Qualität oder am Geschmack der bewertenden Person liegt.

Vom Begriff zur Bohne

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