Papua-Neuguinea
Der Kaffeeanbau in Papua-Neuguinea geht auf die 1920er Jahre zurück, als Setzlinge der Jamaican-Blue-Mountain-Typica in die vulkanischen Böden des Hochlands gebracht wurden. Bis heute wird ein bedeutender Anteil der Bäume noch mit alten Typica- und Bourbon-Varietäten bestockt, ein in vielen anderen Anbauländern seltener Anteil traditioneller Sorten.
Angebaut wird überwiegend im Hochland des Landes, in Höhenlagen zwischen 1300 und 2000 m, meist auf kleinen Familienbetrieben mit wenigen hundert Bäumen. Die Aufbereitung erfolgt größtenteils nass (washed process), wenn auch die Infrastruktur in den abgelegenen Tälern des Landes deutlich weniger ausgebaut ist als in vielen lateinamerikanischen Anbauländern.
Kaffees aus Papua-Neuguinea gelten als vollmundig und komplex, mit floralen und fruchtigen Noten sowie einem gelegentlich erdigen Unterton.










