Kalibrierung
Kalibrierung bedeutet, dass mehrere Verkoster ihre Bewertungen auf eine gemeinsame Skala bringen. Ohne diesen Schritt beschreibt eine Person als mittlere Säure, was eine andere bereits als hoch empfindet.
Der Ablauf ist eingeübt. Eine Gruppe verkostet dieselben Proben, notiert unabhängig voneinander und vergleicht anschließend Ergebnisse und Begründungen. Referenzproben mit bekannten Werten dienen als Ankerpunkte. Abweichungen werden nicht als Fehler behandelt, sondern besprochen, bis die Zuordnung übereinstimmt.
Kalibrierung ist kein einmaliger Vorgang. Sensorische Wahrnehmung verschiebt sich mit Gewohnheit, Tagesform und Gesundheitszustand, weshalb Panels regelmäßig nachkalibrieren, in Wettbewerbssituationen unmittelbar vor der Bewertung.










