Baumschule
Bevor ein Kaffeebaum auf die Plantage kommt, verbringt er sechs bis zwölf Monate in der Baumschule. Die Samen keimen im Schatten unter feuchten Tüchern oder in Saatbeeten, bis sich die Keimblätter zeigen. Erst danach kommen die Jungpflanzen einzeln in Beutel mit vorbereiteter Erde und wachsen dort bis auf etwa 30 cm heran.
Diese Phase entscheidet über mehr, als ihre kurze Dauer vermuten lässt. Eine kräftig entwickelte Pfahlwurzel trägt den Baum später durch Trockenphasen, ein gestauchtes Wurzelwerk bleibt ein Nachteil über die gesamte Nutzungsdauer. Farmen mit eigener Baumschule können außerdem gezielt einzelne Varietäten vermehren, statt Setzlinge zukaufen zu müssen.
Ausgepflanzt wird in der Regel zu Beginn der Regenzeit, damit die jungen Bäume ohne künstliche Bewässerung anwachsen. Mehr zum Gesamtprozess unter Kultivierung.










