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F1-Hybriden

F1-Hybriden sind Kaffeesorten der ersten Tochtergeneration, die aus der Kreuzung zweier genetisch weit entfernter Elternlinien entstehen. Sie zeigen einen ausgeprägten Heterosis-Effekt, also besonders hohen Wuchs, Ertrag und Widerstandskraft.

Anders als klassische Sorten lassen sich reine F1-Hybriden nicht samenfest vermehren, da die nächste Generation die Eigenschaften wieder aufspaltet. Sie werden deshalb meist über Gewebekultur geklont. Bekannte Beispiele sind Centroamericano und Starmaya, wobei Starmaya als eine der ersten über Samen vermehrbaren F1-Sorten gilt.

F1-Hybriden verbinden häufig hohe Tassenqualität mit Resistenz gegen Kaffeerost und Toleranz gegenüber Klimastress. Sie gelten deshalb als eine der wichtigsten Antworten der Kaffeezüchtung auf den Klimawandel, sind in der Vermehrung aber aufwendig und teuer.

Vom Begriff zur Bohne

Alles, was hier erklärt wird, steckt in unseren Kaffees. Frisch geröstet, mit Rösttag auf der Packung.

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