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Druckbrühung

Bei der Druckbrühung wird Wasser mit Überdruck durch das Kaffeebett gepresst statt durch Schwerkraft. Die Spannweite reicht von etwa 1,5 bar bei der Herdkanne über 2 bis 3 bar bei manuellen Pressgeräten bis zu 9 bar beim Espresso.

Druck erlaubt sehr feine Mahlgrade und damit kurze Kontaktzeiten. Ohne Druck würde ein fein gemahlenes Bett das Wasser kaum durchlassen. Zusätzlich emulgiert Druck Kaffeeöle und löst Kohlendioxid, woraus beim Espresso die Crema entsteht.

Der Preis ist Empfindlichkeit. Ungleichmäßig verteiltes Pulver führt unter Druck zu Kanalbildung, weil sich das Wasser den Weg des geringsten Widerstands sucht. Deshalb sind Verteilung und Tamping bei Druckmethoden entscheidender als bei allen anderen.

Vom Begriff zur Bohne

Alles, was hier erklärt wird, steckt in unseren Kaffees. Frisch geröstet, mit Rösttag auf der Packung.

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