4C-Zertifizierung
4C steht für Common Code for the Coffee Community und ist ein Basisstandard für nachhaltigen Kaffeeanbau. Er wurde für große Mengen konzipiert und deckt einen erheblichen Teil des industriell gehandelten Kaffees ab.
Die Anforderungen sind bewusst niedrigschwellig gehalten: Ausschluss der gravierendsten Verstöße wie Zwangs- und Kinderarbeit, Verbot bestimmter Pestizide, Grundlagen von Arbeitsschutz und Bodenpflege. Ein Mindestpreis ist nicht Bestandteil des Systems.
Damit unterscheidet sich 4C grundlegend von Fairtrade. Es geht um das Ausschließen von Missständen im Mengengeschäft, nicht um bessere Bezahlung. Kritiker sehen darin ein Instrument, mit dem sich Massenware mit geringem Aufwand als nachhaltig kennzeichnen lässt.










