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Stumping

Stumping ist der radikale Rückschnitt eines Kaffeebaums bis knapp über den Boden. Übrig bleibt ein Stumpf von 30 bis 50 cm Höhe, aus dem neue Triebe austreiben. Aus diesen wird anschließend eine neue Krone erzogen.

Der Eingriff wirkt drastisch, ist aber Routine. Kaffeebäume verlieren nach etwa 15 bis 20 Jahren an Ertrag und Fruchtqualität, weil die tragenden Zweige verholzen. Stumping verjüngt die Pflanze, ohne dass die Wurzel neu aufgebaut werden muss, und verlängert die Nutzungsdauer erheblich.

Der Preis dafür sind ein bis zwei Jahre ohne Ernte. Farmen schneiden deshalb selten die ganze Fläche auf einmal, sondern rotieren in Blöcken, damit jedes Jahr ein Teil der Anlage im Vollertrag steht.

Vom Begriff zur Bohne

Alles, was hier erklärt wird, steckt in unseren Kaffees. Frisch geröstet, mit Rösttag auf der Packung.

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