Karbonathärte (KH)
Die Karbonathärte, kurz KH, beschreibt den Anteil der Wasserhärte, der auf Hydrogencarbonat zurückgeht. Sie wird auch temporäre Härte genannt, weil sich diese Verbindungen beim Erhitzen zersetzen und als Kalk ausfallen.
Von der Karbonathärte zu unterscheiden ist die Gesamthärte, die alle gelösten Calcium- und Magnesiumionen erfasst. Die Karbonathärte entspricht weitgehend der Alkalität, also der Fähigkeit des Wassers, Säuren abzupuffern.
Für die Kaffeezubereitung ist die Karbonathärte doppelt relevant: Eine hohe KH puffert die natürliche Kaffeesäure weg und lässt den Kaffee flach schmecken, außerdem begünstigt sie die Verkalkung von Maschinen. Ein moderater Wert gilt als ideal.










