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Zweite Kaffeewelle

Die Zweite Kaffeewelle beschreibt die Entwicklung ab den 1960er Jahren, in der Kaffee vom reinen Alltagsprodukt zum Erlebnis wurde. Ausgangspunkt war Peet's Coffee, 1966 von Alfred Peet in Berkeley gegründet, das dunkel geröstete Arabica-Bohnen in kleinen Chargen anbot und damit die Qualitätserwartungen der Kundschaft veränderte.

Prägend wurde die Bewegung vor allem durch Starbucks, gegründet 1971 von ehemaligen Peet's-Kunden und Mitarbeitern. Ab den 1980er Jahren etablierte die Kette Espressogetränke wie Latte, Cappuccino und Macchiato im Massenmarkt und definierte das Kaffeehaus als Aufenthaltsort statt als reinen Verkaufspunkt.

Damit rückte erstmals die Bohne selbst stärker in den Vordergrund, insbesondere die Unterscheidung zwischen Arabica und der zuvor im Instantkaffee dominierenden Robusta. Herkunft und Anbaumethode spielten dagegen noch keine zentrale Rolle, das kennzeichnete erst die spätere Dritte Kaffeewelle. Vorausgegangen war die Erste Kaffeewelle.

Vom Begriff zur Bohne

Alles, was hier erklärt wird, steckt in unseren Kaffees. Frisch geröstet, mit Rösttag auf der Packung.

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