Kaʻū
Kaʻū liegt im Süden der Insel Hawaii, an den Hängen des Mauna Loa. Die Region ist deutlich kleiner und jünger als das benachbarte Kona, hat sich aber innerhalb weniger Jahre als eigenständige Spitzenherkunft etabliert.
Entstanden ist der Anbau in den 1990er Jahren, nachdem die Zuckerrohrindustrie zusammengebrochen war und ehemalige Plantagenarbeiter auf Kaffee umstellten. Angebaut wird zwischen etwa 450 und 800 m auf vulkanischen Böden.
In internationalen Verkostungen schneiden Kaʻū-Kaffees regelmäßig sehr gut ab, teils besser als Kona. Typisch sind ausgewogene Säure, Süße und Noten von Steinobst, Karamell und Blüten. Wie alle hawaiianischen Kaffees sind sie wegen der US-Lohnkosten sehr teuer.










