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Espresso- und Filtermühle

Espresso- und Filtermühlen unterscheiden sich in der Verstellmechanik und in der Mahlwerksgeometrie. Espresso verlangt eine sehr feine Auflösung, weil wenige Mikrometer über Durchlaufzeit und Geschmack entscheiden. Filterkaffee benötigt dagegen einen weiten Verstellbereich im groben Bereich.

Eine reine Espressomühle bietet oft stufenlose Verstellung mit extrem feiner Abstufung, deckt aber den groben Bereich schlecht ab, weil dort wenige Umdrehungen große Sprünge bewirken. Eine Filtermühle hat umgekehrt im feinen Bereich zu grobe Schritte, um Espresso präzise einzustellen.

Mühlen, die beides beherrschen, existieren, kosten aber entsprechend. Wer beide Methoden ernsthaft betreibt, fährt mit zwei spezialisierten Geräten häufig besser als mit einem Kompromiss.

Vom Begriff zur Bohne

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