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Bimodale Verteilung

Eine bimodale Verteilung liegt vor, wenn die Partikelkurve einer Mahlung zwei Gipfel zeigt statt einem. Der eine liegt im Bereich der Feinstpartikel unter etwa 100 µm, der andere im angestrebten Hauptbereich.

Diese Form ist beim Kaffeemahlen die Regel und nicht die Ausnahme. Der feine Gipfel entsteht, weil beim Brechen der Bohne die Zellwandbruchstücke zwangsläufig sehr klein ausfallen. Vollständig vermeiden lässt sich das mit keinem Mahlwerk.

Bewertet wird die Höhe des Feinanteils. Bei Espresso trägt er zur Crema, zum Körper und zum notwendigen Widerstand im Puck bei. Bei Filterkaffee verstopft er das Kaffeebett, verlangsamt den Durchfluss und erzeugt bittere Überextraktion.

Vom Begriff zur Bohne

Alles, was hier erklärt wird, steckt in unseren Kaffees. Frisch geröstet, mit Rösttag auf der Packung.

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