Aromen, Geschmack & Qualität
Ein Kaffee kann nur so gut sein, wie der Samen es war!
Den Grundstein des Aromas legen die Anbauregionen, Bodennährstoffe, Anbauhöhe, Regentage und die allgemeine Pflege der Plantage.
Abgesehen davon entscheiden auch die Ernte, Aufbereitung und Röstung über die Aromen. Kaffee entfaltet erst durch das Rösten seine vollen Aromen. Rohkaffee schmeckt, wie bereits beschrieben, heuartig, grasig und erdig. Bei den meisten Aromen handelt es sich um flüchtige Aromen, die auch schnell wieder aus dem Röstkaffee entweichen.
Robusta ist von den Aromen und vom Geschmack her deutlich weniger komplex als Arabica. Die genetische Struktur von Arabica besitzt 44 Chromosomen, wogegen Robusta nur die Hälfte besitzt.
Kaffee ist ein saisonales Produkt.
Der Geschmack des Kaffees verändert sich von Jahr zu Jahr, auch wenn der Kaffee von derselben Plantage stammt.
Abgesehen von fixen Faktoren wie der Anbauhöhe, die sich auf die Reifezeit auswirkt, gibt es auch variable Faktoren wie beispielsweise Temperatur, Regenmenge, Sonnenscheindauer und Bodenbeschaffenheit.
Um den Geschmack eines Kaffees richtig wahrnehmen zu können, muss verstanden werden, wie der menschliche Geschmackssinn funktioniert. Einerseits schmeckt man mit der Zunge salzig, sauer, bitter, süß und umami. Die restlichen Aromen nimmt man mit der Nase wahr. Wenn man nun die feinen Nuancen von Kaffee herausschmecken will, muss er pur verkostet werden, also ohne Milch oder sonstige Zusätze, denn diese verändern und verfälschen den Geschmack.