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Von der Kirsche bis zur Tasse: Hier findest Du die wichtigsten Kaffeebegriffe kurz und verständlich erklärt. Über die Kategorien oben kommst Du gezielt zu Anbau, Röstung, Zubereitung und mehr.

GOOD Glossar

Inhaltsstoffe

Ketone

Buttrig und cremig, allen voran Diacetyl. In Maßen Süßeeindruck, im Übermaß fettig.

Kalium

Das mengenmäßig wichtigste Mineral im Kaffee. Beitrag zu Salzigkeit und zur Pufferkapazität des Getränks.

Kahweol

Das zweite Diterpen. In Arabica enthalten, in Robusta praktisch nicht, weshalb es zur Sortenanalytik dient.

Furane

Karamellig, brotig, nussig und extrem flüchtig. Warum gemahlener Kaffee binnen Minuten Aroma verliert.

Essigsäure

In geringer Menge fruchtig, im Übermaß stechend. Ein Hinweis auf zu lange Fermentation oder zu schnelle Röstung.

Cafestol

Das Diterpen hinter der Cholesterin-Diskussion. Warum Papierfilter es fast vollständig zurückhalten.

Aminosäuren

Der zweite Maillard-Partner. Und warum ausgerechnet Asparagin für das Acrylamid-Thema relevant ist.

Ameisensäure

Eine Röstsäure, keine Fruchtsäure. Warum kurz und heiß geröstete Kaffees scharf sauer schmecken können.

Aldehyde

Fruchtig und grün, entstehen beim Rösten und in der Fermentation. Die Gruppe, die den Frischeunterschied ausmacht.

Äpfelsäure

Weicher und runder als Zitronensäure. Ein guter Indikator dafür, wie schonend geröstet wurde.

Acrylamid

Entsteht aus Asparagin und Zucker beim Erhitzen. Warum helle Röstungen davon tendenziell mehr enthalten als dunkle.

2-Furfurylthiol

Der Geruch von frisch geröstetem Kaffee in einem Molekül. Wirksam ab Nanogramm und chemisch instabil.
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