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Farbmessung

Die Farbmessung bestimmt den Röstgrad objektiv, statt ihn nach Augenmaß einzuschätzen. Ein Messgerät beleuchtet die Probe und errechnet aus der Reflexion einen Zahlenwert, je nach Hersteller auf unterschiedlichen Skalen.

Der Nutzen liegt in der Reproduzierbarkeit. Das menschliche Auge bewertet Farbe abhängig von Lichtquelle, Untergrund und Tagesform. Eine Rösterei, die dieselbe Charge über Jahre gleich liefern will, braucht deshalb einen Messwert und nicht nur eine Erinnerung.

Wichtig ist die Bezugsgröße. Gemessen wird immer entweder an der ganzen Bohne oder am fein gemahlenen Kaffee, und die Werte unterscheiden sich deutlich. Vergleichbar sind Angaben nur, wenn Gerät, Skala und Probenart übereinstimmen.

Vom Begriff zur Bohne

Alles, was hier erklärt wird, steckt in unseren Kaffees. Frisch geröstet, mit Rösttag auf der Packung.

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