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Kaffeewachs

Kaffeewachs ist eine dünne, fettartige Schicht, die die äußere Oberfläche der rohen, grünen Kaffeebohne überzieht. Sie besteht aus einem Gemisch fettähnlicher, in organischen Lösungsmitteln löslicher Verbindungen und macht nur einen sehr geringen Anteil am Gesamtgewicht der Bohne aus.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Wachsschicht sind sogenannte C5-Hydroxytryptamide, die bei empfindlichen Personen mit Magenreizungen in Verbindung gebracht werden. Arabica-Bohnen enthalten davon in der Regel mehr als Robusta-Bohnen. Beim Rösten wird ein erheblicher Teil dieser Verbindungen abgebaut, während gleichzeitig Öle aus dem Inneren der Bohne an die Oberfläche wandern und dort den charakteristischen Glanz dunklerer Röstungen erzeugen.

Weil die Wachsschicht und die an die Oberfläche tretenden Öle mit Luftsauerstoff reagieren können, spielen sie auch eine Rolle bei der Alterung gerösteten Kaffees.

Vom Begriff zur Bohne

Alles, was hier erklärt wird, steckt in unseren Kaffees. Frisch geröstet, mit Rösttag auf der Packung.

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